Endlich trennen?

Trennung LiebeskummerEndlich trennen? Endlich Schluss machen? Der folgende Artikel ist zwar schon älter, aber die Botschaft – wie wir finden- immer noch lesenswert!

Manchmal hat man das Gefühl, man könne es keine Sekunde mehr länger mit seinem Partner aushalten. Man findet, dass dieser Mensch der dümmste, unsensibelste, egoistischste, nachlässigste, vernageltste und unattraktivste Mensch des ganzen Universums ist und fragt sich…

…wie man an dieser Person auch nur jemals einen Funken Interesse haben konnte!

Genauso ergeht es einem zuweilen bei der Arbeit (mir jedenfalls). Man findet, dass man den sinnlosesten, ödesten, uneffektivsten, einschläferndsten, stupidesten und schlechtbezahltesten Job der ganzen Welt verrichtet und fragt sich, wofür man sich all die Jahre auf der Schule, bei der Ausbildung oder an der Uni abgequält hat. Nur um derartig würdelos vor ich hin zu rotten?

Wenn ich so denke und fühle und ich am Liebsten meine Koffer packen und auf Nimmerwiedersehen verschwinden möchte, den blöden Partner mit seinen blöden Angewohnheiten, die blöden Kollegen mit ihren blöden Gesichtern und überhaupt diese ganze blöde Stadt ein für alle mal los sein möchte, dann hole ich mir eines meiner Lieblingsbücher aus dem Regal. Es heißt: „Die Kuh, die weinte“. Kein besonders ansprechender Titel, ich weiß. Aber wie so oft im Leben täuscht der erste Eindruck.

“Don’t judge a book by its cover!“

In diesem Buch erzählt der Engländer Ajahn Brahm, der als buddhistischer Mönch in der Tradition der Waldmönche in Australien, Singapur und Malaysia lebte, auf höchst amüsante Art und Weise in kurzen Geschichten vom ganz normalen Wahnsinn seines ganz normalen Lebens. Ajahn Brahm muss stupideste Arbeiten in ekelhaft-schwül warmer Luft verrichten, auf einem Bett, nein- einem Türblatt ohne Matratze, dafür aber mit einem Loch und ausgeprägten Schnitzereien schlafen, wird Nachts von Mücken aufgefressen, von Schlangen belästigt, von Zahnschmerzen inmitten der Wildnis und ohne Paracetamol bis zur Besinnungslosigkeit gequält und begegnet dabei der selben Vielzahl von Emotionen, mit denen auch wir täglich zu kämpfen haben.

Eine meiner Lieblingsgeschichten ist die, in der Ajahn Brahm eine Mauer errichten soll.

Lies den Originalartikel hier weiter! 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.