Leere Akkus stressen uns

Bürostuhl im Wald Isabel schrieb kürzlich über ihre Suche nach der Stille. Seit etwa einem Jahr geht es mir ebenso. Früher konnte ich nicht höher, schneller, weiter. Ich hätte am liebsten im Hauptbahnhof oder auf dem Kiez gewohnt, um nichts zu verpassen. Auch online bin ich (fast) jedem Trend nachgelaufen. Es war richtig zu seiner Zeit, aber es ist anders geworden in den letzten Jahren. Ich genieße andere Dinge und muss mein Leben darauf einrichten, damit alles rund bleibt. Auch gegen Widerstände und nicht alle Menschen finden meine Weiter-Entwicklung toll. Aber es geht mir gut und ich ruhe in mir und fühle mich geerdet – will mehr davon. Die innere Ruhe tut mir gut und ich ziehe Kraft aus einer gewissen Stille. Diese Stille ist aber keine „Klosterstille“ und tagelang alleine sein mag ich auch nicht so gerne. Meditieren ist eigentlich nicht mein Ding.

Meine Stille setzt sich aus vielen Themen zusammen: aus Ruhe, Klarheit, Farben, Luft und Raum, viel Natur, aus Energie- und Kraft-Quellen, die ich jederzeit anzapfen kann, aus Erfahrungen und aus der Sicherheit, großartige Freunde zu haben; dem Informationsmanagement (einige wissen, dass ich das in Kombi mit Psychologie studiert habe), meinen 16 Jahre psychiatrischen Erfahrung und die letzten Jahre, die ich mit dem Thema „Energie“ verbracht habe.

Meine Hunde holen mich immer wieder zurück ins Hier und Jetzt – alles andere ist für die Tiere völlig wumpe.

Wir alle machen uns viele zu viele Gedanken darüber, ob die Akkus unserer Devices leer sind, und kümmern uns viel zu wenig darum, wie es um die Energie in unserem tiefsten Inneren aussieht.

Gefangen im eigenen TrubelDort sind viel zu viele Menschen leer, einsam und traurig. Gefangen im eigens erzeugten Trubel. Einige wenige finden für das Hamsterrad ihres Leidens den Namen einer Krankheit und nehmen eine Medizin. Damit kaschieren sie aber nur die Symptome und lindern nicht den Schmerz.

Depressionen und Ausgebrannt-sein sind weit verbreitet und die Geißeln unserer Zeit. Die Menschen sind süchtig, sie suchen nach etwas und folgen den falschen Göttern.

Die ständige Nutzung von Smartphones und der Austausch in soziale Netzwerken geben uns den Takt vor und lassen uns aus dem Gleichgewicht kommen, wo wir doch eigentlich Stärke, Liebe und Wissen daraus ziehen könnten. Aber auch das setzt eine gewisse Bewusstheit und Achtsamkeit voraus, die den meisten Menschen noch fehlt.

Wir wollen hier eine Alternative bieten, Anregungen für ein besseres Leben. Methoden, Lösungen, Inspirationen und Anreize – sein eigenes Leben wieder mehr in die Hand zu nehmen. Darüber werden wir in Kürze einiges berichten und wir freuen uns auf den lebhaften Austausch mit euch – hier und auf Facebook.

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