Abwarten und Tee trinken

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… daran denkt man gerade in stürmischen Zeiten am Allerwenigsten. Gerade wenn es hoch her geht, möchte man agil und aktiv sein, sich bewegen, etwas bewegen, etwas ändern.

Manchmal ist das aber gar nicht möglich und dann ist es tatsächlich das Schlaueste, abzuwarten und eine Tasse Tee zu trinken.

 

In einem meiner Lieblingsbücher* wird dazu folgende Geschichte erzählt: Im zweiten Weltkrieg diente ein junger Mann in der Britischen Armee, die sich gerade im Urwald Birmas (Myanmar) herumschlug. Eines grauenvollen Tages…. Weiterlesen

Leere Akkus stressen uns

Bürostuhl im Wald Isabel schrieb kürzlich über ihre Suche nach der Stille. Seit etwa einem Jahr geht es mir ebenso. Früher konnte ich nicht höher, schneller, weiter. Ich hätte am liebsten im Hauptbahnhof oder auf dem Kiez gewohnt, um nichts zu verpassen. Auch online bin ich (fast) jedem Trend nachgelaufen. Es war richtig zu seiner Zeit, aber es ist anders geworden in den letzten Jahren. Ich genieße andere Dinge und muss mein Leben darauf einrichten, damit alles rund bleibt. Auch gegen Widerstände und nicht alle Menschen finden meine Weiter-Entwicklung toll. Aber es geht mir gut und ich ruhe in mir und fühle mich geerdet – will mehr davon. Die innere Ruhe tut mir gut und ich ziehe Kraft aus einer gewissen Stille. Diese Stille ist aber keine „Klosterstille“ und tagelang alleine sein mag ich auch nicht so gerne. Meditieren ist eigentlich nicht mein Ding. Weiterlesen