The best of my life….

Kostbar-Zeit GlückEinmal im Jahr (meistens zum Geburtstag einer Person) drucke ich „das wichtigste meines aktuellen Lebens“ oder einfacher gesagt „die wichtigsten Fotos des Jahres“ aus und mache ein kleines Album daraus.

Hört sich banaler, altmodischer…

… und aufwendiger an, als es ist. Ich klebe weder, noch kommentiere ich, verziere auch nicht, sortiere oder retuschiere. Einfach die besten Aufnahmen kurz per Sofort-Druck ausdrucken und in ein einfaches Fotoalbum einstecken.

Fotoaufnahmen sind ja bereits kommentierte, verzierte, sortierte und retuschierte Eindrücke unserer Umwelt. Wir filtern permanent und was uns „beachtenswert“ erscheint, halten wir fest.

kostbar-Zeit SelfieGeburtstagsfeiern, Muttertagsgrüße, Ausflüge, Urlaube, Anschaffungen, Parties. Unvorteilhafte Aufnahmen lösche ich eigentlich immer sofort und wenn ich am Ende eines Jahres in mein Telefon schaue, habe ich eine schöne Sammlung von „The best of“ bzw. „The wichtigste Momente of“ angesammelt.

Ich sehe Weihnachtsbäume, Schneemänner, Faschingskostüme, Ostereier, Strandbilder, Regenpfützen, Geburtstagstische, Parkaufnahmen und viele, viele Selfies. 32 Aufnahmen passen in ein Album und eigentlich finde ich das ausreichend für ein Jahr. Ich blicke dann auf ein erlebnisreiches mehr oder minder glückliches Jahr zurück.

Tendenziell verewige ich eher die glücklichen Momente, als die Unglücklichen, denn die traurigen Momente sind zwar wichtig und gehören auch zum Leben dazu, aber was Geschehen ist, ist  Geschehen und es tut gut, Trauriges zu vergessen. Das bedeutet natürlich keinesfalls, dass man sich nicht an schmerzliche Ereignisse (wie. z.B. den Holocaust o.ä.) erinnern und daraus lernen sollte!

Hier ist nur die Rede davon, wie ICH persönlich mit traurigen Ereignissen umgehe. Abschied nehmen, in Liebe gehenlassen und dann vergessen. Ich möchte mich an das erinnern, was ich Gutes getan habe und was schön war!

Kostbar-Zeit GlückDafür sind neben Fotoalben auch „The best of…“ Gläser eine einfache und gute Methode. Ich schreibe an jedem Tag eine Kleinigkeit auf, die mir Freude bereitet hat, etwas, das gut gelaufen ist. Nichts Großes, keine weltbewegenden Dinge, Kleinigkeiten eben. Am Ende des Jahres leere ich das Glas und erfreue mich noch einmal an all den schönen Dingen, die ich erlebt habe.

Oder von einer spirituellen Ebene betrachtet ist es, wie der Dalai Lama es sagte: Ein gutes (ethisches) Leben erfreut uns zweimal. Einmal, während wir es leben und ein zweites Mal wenn wir im Alter darauf zurückblicken.

 

In diesem Sinne: Happy Life!

 

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